Heuraufe & Heunetze

Heunetz & Heuraufe – Oftmals bekommen wir die Frage gestellt, wo und wie man den Alpakas das Heu zum Fressen anbieten sollte. Grundsätzlich gehen die Meinungen, wie bei allem in der Alpakaszene, weit auseinander und es muss jeder am Ende selbst entscheiden. Verwendet werden unter anderem Heunetze, hängende Heuraufen, Heukrippen und wie oben die klassischen Heuraufen. Für Zusatzfutter gibt es auch verschiedene Ansätze, wie z. B. Schüsseln, Rinnen u. v. m..

Generell gilt, dass beim Heu auf gute Qualität geachtet werden sollte. Jedes Alpaka muss genug Platz zum Fressen und 24 h Zugang zum Heu haben. Auch die Fohlen sollten schon im Alter von ein paar Monaten die Möglichkeit bekommen, Heu zu fressen.

Heunetze

Bei Heunetzen besteht die Gefahr, dass sich die Alpakas je nach Maschenweite darin verheddern. Des Weiteren fällt viel Heu auf den Boden, welches dann verunreinigt werden kann und nichtmehr gefressen werden sollte. Das bedeutet für den Halter mehr Arbeit und kann den Tieren schaden, wenn sie das Heu vom Boden fressen.

Hängende Heuraufe/Futterkrippe

Auch bei hängenden Lösungen gibt es meist das Problem mit dem Herunterfallen, weswegen wir diese bei uns nicht verwenden. Stehend gibt es für Heuballen beispielsweise praktische Lösungen. Jedoch muss dabei beachtet werden, dass jedes Alpaka Zugang hat, die Fohlen nicht in die Heuraufe hereinspringen und am Ende des Heuballens das Heu immer wieder an den Rand verteilt werden muss. 

Heuraufe

Am idealsten finden wir am Boden stehende Lösungen, wie beispielsweise die oben abgebildete Heuraufe. Das können aber auch Kisten aus Holz oder lebensmittelechtem Plastik sein. Wichtig ist, dass diese befestigt oder so massiv sind, dass die Alpakas sie nicht umwerfen können. Dadurch fällt nur wenig Heu auf den Boden und wenn, ist es meist von den Alpakas aussortiert. Des Weiteren fressen Alpakas so in einer natürlicheren Haltung, was den Speichelfluss während des Fressens anregt und somit die Verdauung verbessert. 

Zusatzfutter (z. B. Mineralfutter)

Für Mineralfutter und trockene Substanzen eignen sich Holzrinnen. Möchte man jedoch Rübenschnitzel oder aufgeweichte Luzerne füttern, so eignen sich lebensmittelechte Rinnen (Kunststoff, Edelstahl o. ä.), da sie nicht aufquillen und generell besser zu reinigen sind.

Für Mineralfutter und trockene Substanzen eignen sich Holzrinnen. Möchte man jedoch Rübenschnitzel oder aufgeweichte Luzerne füttern, so eignen sich lebensmittelechte Rinnen (Kunststoff, Edelstahl o. ä.), da sie nicht aufquillen und generell besser zu reinigen sind.